Museumssitz Osterburg

1930 Die Stadtverwaltung mietet die Räume auf der Osterburg an (Mietvertrag über drei Räume).
Umfangreiche Bauarbeiten werden durchgeführt. Die Eingangstür zum Museum erhält als Bemalung den aufrecht nach rechts schreitenden Löwen. Von Max Seyfarth sind handschriftliche Exzerpte von Recherchen zur Geschichte erhalten. Er beschäftigte sich mit der Baugeschichte der Osterburg und man bemühte sich um die Instandsetzung des Turms.

1930





Am 23. März wurde das Heimatmuseum in der Osterburg durch eine kleine Feier eröffnet.
Max Seyfarth wurde „... vom Bürgermeister im Namen des Stadtrates infolge seiner Verdienste um die Geschichtsschreibung der Stadt und die Verwaltung des Museums zum Stadtarchivar von Weida ernannt ...“. Er war bis 1945 Museumsleiter. Bis zu seinem Tod am 30. November 1951 blieb er Museumsverwalter und „Stadtarchivar“.

Mitte der
1930er Jahre              

trat Friedrich Pfeifer (1876 – 1946) wegen wachsenden Drucks der Nationalsozialisten und deren Tendenzen in der Darstellung heimatgeschichtlicher Themen vom Vorsitz des Ortsgeschichtlichen Vereins zurück.

1938

Max Seyfarth, Nachfolger von Friedrich Pfeifer, trat gleichfalls vom Vereins-Vorsitz zurück.

1939/40
 

Der Ortsgeschichtliche Verein Weida wurde aufgelöst, der Museumsbestand ging in den Besitz der Stadt über.

1939-1945

Während des II. Weltkrieges und noch bis 1948 war das Museum geschlossen.

1945



Gründung des Kulturbundes zur demokratischen Erneuerung Deutschlands,
ab 1958 Deutscher Kulturbund, ab 1974 Kulturbund der DDR bis 1990.
Die Arbeit des Kulturbundes wird nach der Auflösung der DDR von einem Verein (Kulturbund e.V.) weitergeführt.

1947 


6. Februar, Gründung der Ortsgruppe Weida des Kulturbundes zur demokratischen Erneuerung Deutschlands; Erster Vorsitzender ist Willy Obenauf

1948 


Am 23. Februar erging der SMATh-Befehl Nr. 49, das Museum als Kreismuseum zu öffnen. Rudolf Hundt wurde am 14.6.1948 beauftragter Museumsleiter, zum Museumsverwalter ernannte man Max Seyfarth, der das bis zu seinem Tod 1951 auch blieb.

1948
 
Ausstellung „Natur und Heimat“ in der Greilschule

16.10.1949 

Eröffnung des Kreis-Heimat-Museums auf der Osterburg.

1949

Kulturausschuß (Vorsitz: Willy Obenauf) empfiehlt die Einrichtung einer Jugendherberge.

1951-1985

Jugendherberge im „Neuen Schloß“ der Osterburg

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