Kreisheimatmuseum

Umwandlung des Stadtmuseums in ein Kreisheimatmuseum auf der Osterburg Weida – graduelle Erhöhung (1948/49 bis 1990)
Unter Leitung des Geologen Rudolf Hundt wurden die Bestände neu ausstellbar gemacht, sowie Kunst- und Kulturgut gerettet (Gutshäuser, Kirchen, Beschriftungen, Ausleger).
Freischaffend:  Ilse Lienert-Schirmer (Stagl), Grafische Gestaltung in Burg Reichenfels und Osterburg

30.01.1950                     

Gründung der AG „Freunde des Kreismuseums“, dann Museumsbeirat

1952
Von Februar bis November 1952 war Walter Michalski Museumsverwalter.
   
1952/ 54



 
Die Museumsverwaltung übernahm Friedrich Sommerlatte. Er gestaltete den Neuaufbau der Museumssammlung, nachdem er eine Bestandsaufnahme vorgenommen hatte. Sonderinventarium: Gegenstände zur Geschichte der Arbeiterbewegung. Am 23.9.1954 bat Friedrich Sommerlatte um Urlaub, in dessen Verlauf er die DDR verließ.

1954 
„Pflegschaftsleiter der Bestände“ wurde Clément Toepel, Museum Gera.
 
1954- 56



Willy Obenauf wurde als ehrenamtlicher Kulturamtsleiter – das Weidaer Kulturamt befand sich auf der Osterburg – und Verantwortlicher des Kulturbundes zuständig für das Kreismuseum, den weiteren Ausbau der Ausstellung und die technische Sicherstellung.

1955-64

Gertraude Spoer war die erste Museumsleiterin des Kreismuseums auf der Osterburg.

1957



„Weidaer Heimatheft“, Nr. 1, Hrsg. Kreismuseum und Rat der Stadt Weida. Frau Spoer beschäftigt sich mit dem Papiermacher Keferstein und war Papierspezialistin. Sie wechselte 1964 an die Wasserzeichensammlung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums der Deutschen Nationalbibliothek nach Leipzig.

1961

Völkerkundeausstellung

1964-81







Adelheid Schleiz, die seit 1959 im Museum arbeitete, wurde Museumsleiterin.Instandsetzung der Ausstellungsräume in der Remise:
Vordringlich waren bauliche und Heizungsprobleme. Ende der 70er Jahre wurden die ehemaligen Stallgebäude massiv vermauert, verputzt und gestrichen.  – Arbeiten entstanden zu 100 Jahre Eisenbahn Weida-Saalfeld, 100 Jahre Lederwerke, Geschichte der Thüringer Jutewerke, Geschichte der Brauerei, Brotbank der Bäcker, Veröffentlichungen über den Widerstandskämpfer Paul Fuchs, 100 Jahre Feuerwehr und eine Ausstellung des Papiermuseums der Deutschen Bücherei. Adelheid Schleiz wechselte 1981 an das Stadtmuseum Gera, ihre Spezialgebiete waren Textil und Leder.

1981-90







 

 

 

 

Cornelia Sterner, Museologin, wurde Museumsleiterin. Beginn umfangreicher Bau- und Rekonstruktionsmaßnahmen im Museumsbereich (Altes Schloss, Remise erhielt einen Vortragsraum - 1988, im Turm wurden Zwischendecken und Treppen eingezogen - 1989).
Neubegründung der Interessengemeinschaft Museum, des späteren Museumsbeirates, Forschungsarbeiten in Anlehnung an den VAVH; Körner-Zimmer (Bürgerzimmer), Bauern- und Türmer-Stube (1986) wurden eingerichtet und die alte Gefängniszelle im Alten Schloss aus Amtsgerichtszeiten wiederhergestellt. Cornelia Sterner konzipierte die Dauerausstellung „Burg- und Stadtgeschichte“ im Alten Schloss, trieb Katalogisierung und Fotodokumentation, Sicherung und Restaurierung voran. Die Hefte „Stadtansichten von Weida“ und „Weidaer Sagen“ erschienen.
Sieben Museumshefte mit heimatgeschichtlichen Themen wurden herausgegeben. Aufbau einer museumspädagogischen Abteilung und kleinere Museumsfeste unter Mitarbeit von Ines Münzner, Pädagogin.

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